Wiener Eistraum: Wintervergnügen und Nachhaltigkeit am Rathausplatz

Der Wiener Eistraum zählt zu den beliebtesten Winterveranstaltungen Wiens. Neben einer beeindruckenden Eislandschaft am Rathausplatz setzt das Event seit einigen Jahren verstärkt auf Nachhaltigkeit und Energiesparen. Welche Maßnahmen dahinterstecken und wie dadurch Ressourcen geschont werden, zeigen wir hier.
Aktualisiert am: 23.01.20262 Min. Lesezeit
Schlittschuhläufer erfreuen sich nachts beim Wiener Eistraum am Rathausplatz an einer beleuchteten Winterlandschaft mit reich verzierten Gebäuden und geschmückten Bäumen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Wiener Eistraum findet jährlich am Wiener Rathausplatz statt.
  • Seit 2023 wird die Veranstaltung als ÖkoEvent PLUS durchgeführt.
  • Moderne Kältetechnik und Wärmerückgewinnung reduzieren den Energieverbrauch.
  • Eine Schneeschmelzanlage spart Transporte und Ressourcen ein.
  • Auch Gastronomie und Infrastruktur folgen Nachhaltigkeitskriterien.

Wiener Eistraum 2026

  • Zeitraum: 22. Jänner bis 8. März 2026
  • Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr
  • Eisfläche: über 10.000 Quadratmeter
  • Ausgabe: 31. Wiener Eistraum
  • Angebot: Eislaufen, Anfänger*innenfläche und Eisstockbahnen

Eislaufanfänger*innen jeden Alters können sich auf einer knapp 550 Quadratmeter großen zusätzlichen Übungsfläche in der nördlichen Parkhälfte austoben. Die Übungsfläche kann von allen Gästen kostenlos betreten werden und hat Werktags von 10.00 bis 16.00 Uhr und an den Wochenenden ganztags geöffnet.

Die Anfänger*innenfläche wird ab 17.00 Uhr zur Eisstockbahn! Insgesamt acht Eisstockbahnen stehen zur Verfügung.

Nachhaltigkeitskonzept des Wiener Eistraums

Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen auch beim Wiener Eistraum eine wichtige Rolle. Der Wiener Eistraum verfolgt seit 2023 ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept und wird als ÖkoEvent PLUS durchgeführt. 75 Prozent aller Speisen und Getränke werden z.B. in Bio-Qualität angeboten. Eine Zertifizierung mit dem Nachhaltigkeits-Prädikat "Öko-Event Plus" beweist, dass die Umsetzung mehr als gelungen ist.

Alexandra Palla hat für uns den Test gemacht:

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Maßnahmen zum Energiesparen am Wiener Eistraum

Bei gleichbleibender Unterhaltungsqualität wurden zahlreiche Maßnahmen zur Einsparung von Energie gesetzt. Insgesamt erwartet sich der Veranstalter einen Stromverbrauch von deutlich weniger als einem kWh pro Besucher*in.

  • Die Kältesystemtechnik wurde rundum erneuert und neu geplant. Insgesamt kommen zwei Kältemaschinen weniger zum Einsatz.
  • Außerdem wird die Abwärme der Kältemaschinen als Heizung genutzt. Sie versorgt beispielsweise den Schlittschuhverleih und reduziert somit dessen Energieverbrauch um rund neunzig Prozent.
  • Ebenso kommt eine weltweit einzigartige Schneeschmelzanlage zum Einsatz: Sie schmilzt den Schnee, der durch die Reinigung des Eises entsteht. Somit muss dieser nicht extra abtransportiert werden.
  • Eine neue Eistechnologie kühlt die Eisflächen sehr graduell und spart somit rund 25 Prozent des bisherigen Energieverbrauchs ein.
  • Auch sehr effizient sind die insgesamt rund 337.000 Meter spezieller Kühlschläuche, die den Energieverbrauch um 15 Prozent senken.

Energiesparen abseits des Eis

Aber auch abseits des Eisplatzes wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. Beispielsweise sind die Richtlinien auch in den Gastronomiebetrieben des Wiener Eistraums sichtbar. Es wird auf Produkte aus fairem Handel und auf eine tiergerechte Haltung gesetzt. Aber auch in den Innenbereichen, sprich den Aufenthaltsbereichen für Gäste und Mitarbeiter*innen, wird auf einen sorgsamen Umgang mit Energie geachtet.

In der Vorteilswelt von Wien Energie besteht immer wieder die Möglichkeit, Tickets für den Wiener Eistraum zu gewinnen.

Häufige Fragen zum Wiener Eistraum

Wiener Eistraum » Nachhaltigkeit im Fokus